E-Commerce: 

Bedeutung für B2B wächst exponentiell





E-Commerce
Bedeutung für B2B wächst exponentiell


In der Bücherei stöbern, sich im Fachhandel über das neue Smartphone informieren und anschließend ins Reisebüro: Schon heute klingt das nach vorgestern. Der stationäre Handel hat überlebt, ist aber dank Amazon & Co. nur ein Schatten seiner selbst. B2C (Business to Consumer) hat sich innerhalb weniger Jahre vollständig verändert. Umso verwunderlicher, dass viele Betriebe, den gleichen Wandel im B2B (Business to Business)-Geschäft verschlafen – und an dieser Lethargie zugrunde gehen werden. Zeit, dass auch Sie und Ihr Unternehmen neu denken.

B2B-Onlinehandel: Ihr Unternehmen braucht ein Update

B2B und E-Commerce: Der Beginn einer Revolution. Laut der Studie der IFH-Köln wurden rund 1.300 Milliarden Euro Umsatz allein im Jahr 2018 über den B2B-Onlinehandel in Deutschland generiert. Rund ein Viertel davon über Websites, Online-Shops und digitale Marktplätze. Und das ist erst der Anfang. Diese Zahlen stammen aus der Zeit vor Corona und die Pandemie hat dieser Entwicklung nochmal einen Schub verliehen: Laut einer Studie von McKinsey & Companywollen mehr als 75 Prozent  der B2B-Einkäufer und ‑Verkäufer lieber über das Internet agieren. Nur etwa 20 Prozent möchten zu persönlichen Verkaufsgesprächen zurückkehren. Beeindruckende Zahlen, die vor allem eines aussagen: B2B-E-Commerce ist kein Trend und kein kurzfristiger Hype. Es ist eine Revolution. Das bedeutet auch: Unternehmen, die nicht frühzeitig aktiv werden und E-Commerce auch im B2B-Bereich für sich entdecken, sind bald Geschichte.

Dem Mittelstand fehlt das digitale Rückgrat

Noch immer wickeln 59 Prozent der Unternehmen ihre Bestellungen schriftlich – also auf Papier ab. Auch der Verkauf über den Außendienst (54 Prozent) und das Telefon (48 Prozent) sind weiter verbreitet als die Nutzung von E-Commerce-Plattformen. Viele KMU sitzen also vor der Digitalisierung, wie das Kaninchen vor der Schlange.

Die Gründe sind unterschiedlich:

Fehlender Wettbewerbsdruck: Der deutsche Mittelstand ist – vor allem im internationalen Vergleich – gesund und freut sich über volle Auftragsbücher. Allerdings ist dies nur eine Momentaufnahme. Zahlreiche KMU könnte die eigene Selbstzufriedenheit schnell zum Verhängnis werden, wenn wichtige Innovationen wie die Digitalisierung, nicht endlich konsequent angepackt werden.

Festhalten an bestehenden Strukturen: Gerade traditionelle Familienbetriebe verlassen sich gerne auf bestehende Prozesse und Abläufe. Die Corona-Krise hat gezeigt, wohin das führen kann. Unternehmen, die ihr B2B-Geschäft auch digital sauber aufgestellt haben, kommen wesentlich besser durch die Krise.

Fehlende Investitionen: Ja, auch die Digitalisierung ist nicht umsonst. Und wer seine Produkte oder Dienstleistungen über Online-Marktplätze verkaufen möchte, muss zunächst Geld für die eigene digitale Infrastruktur in die Hand nehmen. Leider scheuen viele Unternehmen diese Investitionen. Mittelfristig rächt sich das.

Dennoch erkennen immer mehr Unternehmen die Vorteile des B2B-Onlinehandels. Die digital Natives stehen längst nicht mehr als Praktikanten am Kopierer, sondern sind in vielen Unternehmen in die Führungsetagen aufgestiegen. Dort treiben sie den digitalen Wandel voran und verschaffen ihrem Unternehmen so einen Vorteil im Wettbewerb. Besonders sogenannte E-Commerce-Marktplätze stehen hier im Fokus.

B2B-Markplätze für den Online-Handel

Wenig überraschend: Auch hier ist Amazon führend. Einer Statista-Umfrage zufolge, gaben 34 Prozent der befragten Unternehmen an, Amazon Business als B2B-Marktplatz für ihren Vertrieb zu nutzen. 27 Prozent der Befragten setzen im Einkauf auf Amazon Business. Das Problem: Wenn Amazon auch den deutschen B2B-Onlinehandel beherrscht, kann es die Regeln bestimmen, nach denen die Unternehmen spielen müssen. Wenn Sie den Fangarmen der Datenkrake entkommen wollen, sollten Sie daher lieber auf spezialisierte Online-Marktplätze kleinerer Anbieter setzen.

Kaufen und verkaufen über B2B-Online-Marktplätze

Denn über diese digitalen Marktplätze können Unternehmen nicht nur ihre eigenen Produkte präsentieren und verkaufen. Der B2B-Onlinehandel per Marketplace hat viele weitere Vorteile – gerade auch für den Mittelstand. Welche Vorteile der Verkauf von Waren über B2B-Onlinemarktplätze hat, sehen Sie in der folgenden Grafik deren Quelle Statista ist.

Ein weiterer Vorteil: In Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie möchten viele Unternehmen gerne auf den Besuch von Vertretern und Vertrieblern verzichten. Der digitale Vertrieb ist da eine Alternative und sorgt im wahrsten Sinne des Wortes für ein gesundes Wachstum. Corona wirkt dabei wie ein Booster für eine Entwicklung, die eh schon enorm an Fahrt aufgenommen hat.

Über den B2B-Onlinehandel lernen Sie Ihre Kunden neu kennen

Neben dem eigentlichen Verkauf ist die Marktforschung ein weiterer Vorteil des B2B-Onlinehandels über digitale Marktplätze. Denn Ihr Unternehmen erhält wichtige Daten über das Einkaufsverhalten der Kunden und vor allem die Kundenstruktur. Die aufwendige Pflege verschiedener Listen, die erst aus dem Vertrieb und dem Marketing zusammengeführt werden, entfällt ebenso, wie das Sammeln von Akten und Papierstapeln. Ihr Unternehmen spart wichtig Ressourcen, erreicht neue Zielgruppen und wird fit für die digitale Zukunft.

B2B-E-Commerce: Jetzt nicht den Anschluss verpassen

Beliebigkeit ist der Feind des Guten. Deshalb sollten Sie Ihre Produkte nicht auf irgendeinem digitalen Marktplatz anbieten. aqvomo zum Beispiel ist ideal für all jene Unternehmen, die Produkte rund um die Wasseraufbereitung und Wasserverarbeitung anbieten. Hier finden Sie genau die Zielgruppe, die sich für Ihre Produkte begeistert – völlig ohne Streuverlust. Starten auch Sie in ein neues digitales Zeitalter und lassen Sie den Wettbewerb hinter sich. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten unseres B2B-Onlinehandels und helfen Ihnen, dass volle Potenzial Ihres Unternehmens zu heben. 

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Bisherige Kommentare

  • Thomas Gester schrieb am 6. November 2020

    Genau das ist der Punkt!
    Viele beschweren sich über die (Daten-) Riesen , denken aber zu wenig über Alternativen nach.
    Hier gäbe es doch die Möglichkeit den Mittelstand zu stärken.

  • Mirco schrieb am 4. November 2020

    Spannendes Thema. Kenne viele Unternehmen die das tatsächlich verschlafen

Datum

30. Oktober 2020

Autor

Markus Baumann

Kategorien

E-Commerce

Tags

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Webshop
Onlinehandel